Friday, 18 May 2012

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Intern
Machen wir uns STARK!
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Romano Centro unterstützt die Kampagne "Machen wir uns STARK!" von SOS Mitmensch. Asylsuchende sollen in Österreich Zugang zum Arbeitsmarkt und zu einer Lehre bekommen.

Unterstützen Sie die Kampagne hier.

 
Fotoaktion "Ich bin gegen das Wort Zigeuner!"
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Romano Centro unterstützt die Fotoaktion "Ich bin gegen das Wort Zigeuner!" von Harri Stojka und seinem Verein Gipsy Music Association. Die Aktion richtet sich gegen die Verwendung des beleidigenden und herabwürdigenden Begriffs. Unterstützt wurde sie von zahlreichen Prominenten sowie vom Cafe Korb, wo beide bisherigen Aktionen stattfanden.

Die nächste Aktion wird am 12. Juni in der Roten Bar im Volkstheater stattfinden. Details werden noch bekannt gegeben.

 

 

 

 
Buchpräsentation "Europa erfindet die Zigeuner"
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Romano Centro lädt am Mittwoch, den 02. Mai 2012 zur Präsentation des Buches "Europa erfindet die Zigeuner. Eine Geschichte von Faszination und Verachtung". 

Der Autor Klaus-Michael Bogdal wird anwesend sein und mit dem Publikum diskutieren. 

Ort: Romano Centro, Hofmannsthalgasse 2/2, 1030 Wien

Beginn: 19:00

Moderation: Andrea Härle

Zum Inhalt des Buches:

Geborene Diebe und Lügner, Gefährten des Satans, Waldmenschen, unzähmbare Wilde, eine Bande von Asozialen … Dies sind nur einige der Zuschreibungen, mit denen die Romvölker Europas in den letzten 600 Jahren ausgegrenzt wurden. Wie es möglich wurde, daß jahrhundertealter Haß in einem Spannungsverhältnis von Faszination und Verachtung sich bis heute halten konnte, zeigt in seinem brillant recherchierten Buch nun Klaus-Michael Bogdal zum ersten Mal im europäischen Vergleich.
Der Autor weist in dieser spannend und anschaulich erzählten Geschichte nach, wie die Europäer zum verachteten Volk am unteren Ende der Gesellschaftsskala stets die größtmögliche Distanz suchten. Keine der unterschiedlichen Gesellschafts- und Machtordnungen, in denen sie lebten, ließ und läßt eine endgültige Ankunft in Europa zu. Ohne einen schützenden Ort sind sie seit ihrer Einwanderung vor 600 Jahren ständigen Verfolgungen und Ausgrenzungen ausgesetzt: in den Imaginationen der Kunst und in der politischen Realität.
Das Buch umfaßt die Geschichte der Darstellung der ›Zigeuner‹ in der europäischen Literatur und Kunst vom Spätmittelalter bis heute – von Norwegen bis Spanien, von England bis Rußland. Die Dokumente, die Bogdal heranzieht, reichen von den frühen Chroniken und Rechtsdokumenten über ethnographische Werke und künstlerische Darstellungen bis hin zu den Holocausterinnerungen von Sinti und Roma.

 
Zur Situation der Roma in Bulgarien
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Diskussion mit ExpertInnen


Vor zwei Monaten kam es nach einem tragischen Unfall im Ort Katunitsa zu ethnisch aufgeladenen Ausschreitungen in mehreren bulgarischen Städten. Nachdem ein junger Mann von einem Auto, das der reichen Roma-Familie Rashkov zugeordnet wurde, überfahren und getötet worden war, kam es zunächst zu Brandstiftungen an Häusern von Roma / Romnia in Katunitsa. Es wurde behauptet, der junge Bulgare (Nicht-Rom) sei absichtlich überfahren worden und es wurde verlangt, die Roma / Romnia aus dem Ort zu „entfernen“. Die Unruhen wurden nicht nur von lokalen AkteurInnen getragen, sondern auch von Hooligans und rechtsextremistischen Gruppierungen aus dem nahen Plovdiv angeheizt.


Anlass für die Veranstaltung ist der Besuch von Frank Abbas, der in Varna eine Hilfsorganisation für Roma leitet und nach Wien kommt, um über die Situtation der Roma in Bulgarien, die Unruhen vom September und die Arbeit seiner Organisation zu berichten. Wir nützen diese Gelegenheit um mit weiteren ExpertInnen zu diskutieren.

Wir fragen, wie es zu diesen Ausschreitungen gekommen ist und warum die Konflikte in diesem Ausmaß ethnisiert werden. Weiters soll diskutiert werden, welchen Einfluss die Politik wie die Förderungen der EU auf die Lebenssituation der Roma und Romnia in Bulgarien haben.

Text von Frank Abbas zu den jüngsten Vorfällen

 

TeilnehmerInnen:

Frank Abbas (Leiter der Organisation P Hilendarski / Light in the Darkness in Varna)

Stefka Böhme (Künstlerin, Romni aus Bulgarien)

Ulli Gladik (Filmemacherin, Regisseurin von Natasha)

Diana Popova (Dritte Botschaftssekretärin, Botschaft der Republik Bulgarien in Österreich)

Eva Sobotka (European Agency for Fundamental Rights)

Dima Vaneva (Ethnologin, DA zu zivilgesellschaftlichen Praktiken von Roma in Bulgarien)

Moderation:

Ferdinand Koller (Romano Centro)

Zeit:

Mittwoch, 23. November 2011, 19.30 Uhr

Ort:

Romano Centro - Verein für Roma, 1030 Wien, Hofmannsthalgasse 2/Lokal 2


 

 
Vienna Gipsy Music School
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Eröffnung im Oktober 2011


Endlich ist es soweit, die private Musikschule für Roma- und Sintimusik in Wien, die Vienna Gipsy Music School geht am 3. Oktober 2011  in Betrieb und bietet Unterricht in klassischer Musik sowie in verschiedenen Musikstilen der Roma und Sinti an. Begonnen wird mit dem regulären klassischen Unterricht in den Fächern Violine, Gitarre, Akkordeon, Perkussion, Elementares Musizieren und Gesang, ergänzt durch Musikkunde, Ensemblespiel und Chorgesang.

Zusätzlich werden Kurse und Workshops in Roma- und Sintimusik angeboten und zwar in den Fächern: Gesang, Bassprim, Gipsy Swing-Gitarre, Jazzugitarre, Akkordeon, Violine und Tanz. Erster Standort der Schule ist das Amerlinghaus, weitere Fächer und Standorte sind geplant, das Öffentlichkeitsrecht wird beantragt. Die VGMS arbeitet an der Entwicklung eines eigenen Lehrplans für Roma- und Sintimusik.

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