Sunday, 23 Nov 2014

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Antiziganismus in Österreich

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jekhe rezimeosa pe řomani śib

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Putren le jakha! – Open your eyes!
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Romano Centro veranstaltete vom 10. – 16. November 2014 die erate Internationale Jugendkonferenz zum Thema Antiziganismus in Österreich.

Die Konferenz hatte das Ziel, jungen AktivistInnen die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und öffentlich auf ihre Anliegen Aufmerksam zu machen. In zahlreichen Workshops, Vorlesungen und Inputs erfuhren die 70 TeilnehmerInnen aus 12 Ländern wichtige Methoden zur Bekämpfung von Antiziganismus. Sie organisierten einen Flashmob und eine darauf folgende Pressekonferenz und stellten unter Beweis, dass Roma/Romnja zu mehr fähig sind, als nur singen, tanzen und betteln: Sie ergriffen die Initiative und machten darauf aufmerksam, dass Antiziganismus in ganz Europa zunimmt und gestoppt werden muss. Die Aktionen der Konferenz erhielten ein immenses Medienecho – von Presse über Funk bis Fernsehen waren die TeilnehmerInnen österreichweit zu sehen.

Am Freitag luden die AktivistInnen schließlich zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Brunnenpassage ein, wo sie mehr als 200 Gäste mit Reden, Videos, musikalischen Darbietungen und Aktivismus beeindruckten. Am letzten Tag nahmen die Jugendlichen an der jährlichen Gedenkveranstaltung in Lackenbach teil und organisierten darauf folgend eine eigene Gedenkfeier am jüdischen Friedhof.

Die AktivistInnen gingen voller Energie und Elan nach Hause und nahmen die Botschaft der Konferenz mit: PUTREN LE JAKHA! – OPEN YOUR EYES!

 

Die Veranstaltung wurde durch folgende Unterstützer ermöglicht:

 
Bundesjugendtreffen 2014
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In Berlin fand von 2.-5. Oktober das jährliche Bundesjugendtreffen Deutscher Sinti und Roma statt. Auf Einladung des Vereins Amaro Drom ev. entsandte Romano Centro 10 junge Roma und Romnja nach Deutschland, um an dem Treffen teilzunehmen. Knapp 100 Jugendliche reisten nach Berlin an, um sich zu vernetzen, gemeinsam zu lernen und sich künstlerisch zu betätigen. 6 Workshops zu politischer Bildung, Fragen kultureller Identität und Empowerment von Frauen ermutigten die Jugendlichen dazu, sich aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung zu beteiligen. Heuer wurden die Workshops zum ersten Mal von je einem Experten und einem Nachwuchs-Experten geleitet. So unterstützte Samuel Mago - Mitarbeiter des Romano Centro - den Workshop 'Antiziganismus in den Medien' beim Bundesjugendtreffen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Dikhen Amen! - Seht uns!". Mit diesem Slogan zeigten sich die TeilnehmerInnen als positive Vorbilder und traten gemeinsam gegen den zunehmenden Antiziganismus in Europa ein. 

 
Dikh he na bister! – Krakau/Auschwitz-Birkenau
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Am 2. August 1944 wurde das „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau aufgelöst und die verbleibenden 2.897 Roma und Sinti, vor allem Frauen, Kinder und Ältere, in die Gaskammern des Konzentrationslagers in den Tod geschickt.
70 Jahre später, versammelten sich 1000 junge Menschen aus 25 Ländern, um diesen Opfern zu gedenken. Unter dem Motto „Dikh he na bister!“ (Schau und vergiss nicht!“) organisierte das Roma-Jugendnetzwerk ternYpe eine 5-tägige Gedenkveranstaltung in Krakau und Auschwitz, und rief dazu auf, den Genozid im Gedächtnis zu behalten und sich gegen Antiziganismus in der Gegenwart zu wehren.
Romano Centro war mit einer Gruppe von 40 jungen Menschen dabei.Die Jugendlichen erfuhren in über 70 Workshops über verschiedene Blickwinkel und Aspekte des Roma-Genozids und zur aktuellen Lage in verschiedenen Ländern.  
Acht Zeitzeugen nahmen an dem Treffen teil und erzählten den Jugendlichen ihre Geschichten, die für die neuen Generationen von unschätzbarem Wert sind. Sie teilten ihre persönlichen Erlebnisse und berichteten über die Gräueltaten der Nationalsozialisten, die sie am eigenen Leib zu spüren bekamen. Die Menschen, die ihnen zuhörten, tragen ihre Geschichte nun weiter.
Um die Opfer in Ehren zu halten, und ihnen zu gedenken,  schlossen sich mehr als 1000 Menschen zusammen und versammelten sich gemeinsam mit hochrangigen PolitikerInnen an der Stelle des ehemaligen Zigeuner-Familien-Lagers.
Durch die unendlich scheinende Weite des Lagers Auschwitz-Birkenau klang die Hymne der Roma – Gelem, gelem – und erinnerte daran, dass Roma aus aller Welt gemeinsam mit Nicht-Roma den während des Zweiten Weltkriegs ermordeten Roma und Sinti gedenken und gegen Antiziganismus kämpfen.

http://www.zukunftsfonds-austria.at/download/zukunftsfondslogo.jpg

 
Anmeldung Lernhilfe 2014/2015
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Die Anmeldung für die Lernhilfe im kommenden Schuljahr ist ab sofort möglich. Bitte vereinbaren Sie einen Termin für das Anmeldegespräch (01 7496336 15) und bringen Sie Ihre Kinder und deren aktuelle Zeugnisse mit.
 
Have a look into my life! - Ausstellung
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Have a look into my life!
ist die Einladung, sich selbst ein Bild zu machen: Wie fühlt es sich an,
 Rom oder Romni in Europa zu sein?

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit von international renommierten und jungen aufstrebenden Roma- KünstlerInnen. Sie erzählt individuelle Geschichten
und Erfahrungen, und sie zeigt die Vielfalt der Sprache ebenso wie die Vitalität der zeitgenössischen Kunst der Roma. Im Zentrum steht die Forderung nach einem Leben ohne Diskriminierung – das zentrale Thema in der zeitgenössischen Kunst der Roma.

Teilnehmende Künstlerinnen

Robert Gabris (AT/SK), Gabi Jiménez (FR),
Damian Le Bas (GB), Delaine Le Bas (GB),
Mihails Kokarevics (LV/GB), Kiba Lumberg (FI),
Lidija Mirković (RS/DE), Denis Mustafa (KO),
Sami Mustafa (KO/FR), Nihad Nino Pušija (DE/BA), Roma Kale Panthera (Věra Duždová & Tamara Moyzes, CZ), Marina Rosselle (FR), George M. Vasilescu (RO).

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