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roma und sinti gestern und heute: verfolgt, verfemt, vernichtet!“


workshops für schulklassen ab der 8. schulstufe

mi. 28.5., mi. 4.6., mi. 11.6. 2014
immer von 10 uhr 30 bis 13 uhr 30
im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

programm:

geschichtliche einführung in das thema: danach als einstieg: eine (etwa 25-minütige) performance des roma.klang.theater.exil. koloman polak, professioneller musiker mit kompositionsstudium an hochschulen in der slowakei und österreich komponiert für das kleine ensemble des roma.klang.theater.exil ein stück zeitgenössischer musik unter verwendung (und verfremdung) traditioneller romamusik, das sich mit verfolgungsgeschichte und gegenwart der roma und sinti befasst. dazu läuft im hintergrund ein doku-video.
anschließend: diskussion mit erlebnisberichten. die schülerInnen haben gelegenheit zu einem gespräch mit den romakünstlerInnen und gewinnen einblick in deren biografien und diskriminierungs- und verfolgungsgeschichten.

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Mongo Stojka (1929 - 2014)
Der Musiker, Autor und Holocaust-Überlebende Johann Mongo Stojka ist nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren verstorben. Mongo Stojka hielt seine Erinnerungen an den NS-Terror in seinem Buch "Papierene Kinder" für die Nachwelt fest und setzte sich dafür ein, dass der Gruppe der Lovara im 10. Wiener Gemeindebezirk gedacht wird. Der Gedenkstein unter der roten Kastanie im Barankapark am Belgradplatz geht auf seine Initiative zurück. Jedes Jahr wird dort am 20. Mai,  seinem Geburtstag, eine Gedenkfeier veranstaltet.
 
Burgtheater: Die letzten Zeugen
Aufgrund des großen Publikumsinteresses gibt es weitere Vorstellungen des ZeitzeugInnen-Projektes "Die letzten Zeugen" im Wiener Burgtheater. Mehr zum Stück.

29.04.2014, 19:30

weitere Termine: 08.05. und 05.06.2014
 
Samuel Mago gewinnt Redewettberb

Samuel Mago, 17 Jahre, Schüler des BGRG Albertgasse in Wien, ist einer der 15 GewinnerInnen des mehrsprachigen Redewettbewerbs "SAG'S MULTI", an dem über 400 SchülerInnen aus ganz Österreich teilgenommen haben. Samuel setzte sich in seiner Rede mit der teilweise rassistisch geführten Debatte um die sogenannte "Armutsmigration" auseinander und erntete für seine scharfe Kritik viel Applaus bei der Preisverleihung im Wiener Rathaus. Teile seiner Rede werden in der nächsten Ausgabe unserer Zeitschrift "Romano Centro" veröffentlicht, Samuel ist seit vergangenem Herbst auch Mitglied der Redaktion.

Wir gratulieren herzlich!
 
Wels verbietet Campieren für Roma und Sinti

Presseinformation

Wie durch den offenen Brief des Oberösterreichischen Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus bekannt wurde, hat der Welser Gemeinderat im November 2013 beschlossen, das Campieren auf dem Welser Messegelände zu verbieten. Das Verbot richtet sich gegen Roma und Sinti, die bisher jedes Jahr ein paar Tage dort campieren und dafür eine Gebühr entrichtet haben. Wie dem offenen Brief weiter zu entnehmen ist, wird von weit rechts stehenden Kräften seit längerer Zeit eine Hetzkampagne gegen Roma und Sinti betrieben, die nun offensichtlich Früchte trägt. Dies leistet der Kriminalisierung einer ohnehin stark diskriminierten Minderheit Vorschub. Leider kommt es in Österreich immer wieder zu rassistischen Übergriffen gegen durchreisende Roma und Sinti, wie auch unser Antiziganismusbericht 2013 belegt (Download auf www.romano-centro.org).
Es ist äußerst bedauerlich, dass dies gerade in einer oberösterreichischen Stadt passiert, wo es doch in diesem Bundesland (in Braunau und Linz) gelungen ist, in Zusammenarbeit mit dem Verein Ketani eigene Durchreiseplätze für reisende Roma und Sinti einzurichten, Nutzungskonflikte zu vermeiden und den Bedürfnissen der Roma und Sinti gleichermaßen wie jenen der Mehrheitsgesellschaft zu entsprechen.
Wir appellieren an Herrn Landeshauptmann Pühringer, der gerade den Linzer Verein Ketani mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet hat, auf seine Welser ParteikollegInnen einzuwirken, damit dieser Beschluss rückgängig gemacht wird.

Rückfragehinweis:
Mag.a Andrea Härle Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , 01 749 63 36 14; 0650 87 88 638
Romano Centro – Verein für Roma, Hofmannsthalgasse 2 / Lokal 2, 1030 Wien,
wwww.romano-centro.org

 
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