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„wie könnte ich auschwitz je vergessen ?“ Workshops für SchülerInnen
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in erinnerung an die große romakünstlerin und auschwitz-überlebende ceija stojka

6 zeitzeugInnenworkshops für schulklassen ab der 8. schulstufe, frühjahr 2013
zur aufarbeitung des holocaust 

mit nuna und hojda stojka und dem romamusik-ensemble AMENZA KETANE und andreas holleschek

ausstellung: ceija stojka: ein romaleben in bildern
beginn: 10 uhr 30 bis 13 uhr 30 im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

frühjahrstermine 2013:  mo. 13.5., mo. 27.5., mo. 3.6., mo. 10.6., mo. 17.6., mo. 24.6. 2013

ROMAFEST für schulklassen: do. 20. juni 2013 von 10 h 30 bis 13 h 30

mit den romamusikensembles AMENZA KETANE (hojda stojka & friends) und dem ensemble RUZSA NIKOLIC-LAKATOS und allen schulklassen, die im herbst 2012 und frühjahr 2013 workshops besucht haben. präsentation: video-clip: „her number was not called“


workshopprogramm: einführung in die geschichte und verfolgungsgeschichte der roma und basisinformationen zur gegenwart der roma durch die moderatorin. einleitender kurzfilm (10 min) ceija stojka: ein romaleben; anschließend: lesung aus der lebesgeschichte ceija stojkas: vom leben der fahrenden roma, das sie als kind noch kennen lernte und von ihrem überleben in den konzentrations- und vernichtungslagern der nazis: auschwitz, ravensbrück und bergen-belsen. anschließend: diskussion und gespräch: die schülerInnen haben gelegenheit, fragen an ceija stojkas familie zu stellen.   musik: AMENZA KETANE (das romamusikensemble führt musikalisch durch den vormittag). nach der pause: kreativteil: RAP gegen RASSISMUS, inspiriert von ceija stojkas lebensgeschichte und bildern. abschließend ersucht die moderatorin die schülerInnen um ein schriftliches feedback.

ceija stojka
die österreichische romakünstlerin ceija stojka wurde am 23. mai 1933 in einem dorfgasthof in kraubath in der steiermark in eine familie fahrender lowara-roma geboren. 1943 wurde sie mit ihrer familie in die konzentrationslager auschwitz, später nach ravensbrück und bergen-belsen deportiert. der vater und ceijas jüngster bruder sowie zahlreiche weitere familienmitglieder wurden von den nazis ermordet. zwei brüder, die schwestern, ceija und die mutter überlebten die todeslager. nach dem krieg nahm sie mit der mutter das leben der fahrenden wieder auf. doch mit dem aufkommen der traktoren war den lowara, früher pferdehändler, bald die grundlage ihrer existenz entzogen. die familie lebte nun in wien, zuerst noch in wohnwagen, später erst in einer wohnung. ceija arbeitete als marktfahrerin und teppichverkäuferin. 1988 schrieb sie ihr erstes buch „wir leben im verborgenen“ (picus verlag, wien), in dem sie als erste romni von den unfassbaren leiden in den vernichtungslagern der nazis berichtet. die vernichtung der roma und sinti war bis dahin in der aufarbeitung des holocaust in österreich kaum thema gewesen. das buch trug maßgeblich zur emanzipationsbewegung der roma in österreich bei. 1992 folgte ihr zweites buch “reisende auf dieser welt“ (picus verlag). ceija stojka erzählt darin vom leben der roma nach dem krieg. 1988 hat sie zu malen begonnen. seither sind ihre bilder in zahlreichen ausstellungen in deutschland, polen, österreich, der schweiz, japan und in den usa gezeigt worden. 2005 brachte der PICUS-verlag ihr neuestes buch „träume ich, dass ich lebe?“ heraus. 2008 erschien in der edition exil der bild-text-band „auschwitz ist mein mantel“, der einen repräsentativen überblick über ceija stojkas leben und ihr bildnerisches lebenswerk bietet. seit anfang der 90er jahre vermittelt eija stojka 2009 wurde ihr von fr. unterrichtsministerin dr. c. schmied der berufstitel professorin verliehen. ceija stojka ist im jänner 2013 in wien gestorben.


terminreservierung unter: tel. 0699 11 29 58 50   This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

unkostenbeitrag von euro 2,- pro schülerin  bitte mitbringen!

www.editionexil.at    
www.zentrumexil.at  
fax 0043 1 89 00 87 215

ein projekt des vereins exil im amerlinghaus gefördert von:                                                               
bm:ukk          wienkultur (ma7)     kulturkommission des 7.bezirks   

in kooperation mit dem verein kulturzentrum spittelberg