Mittwoch, 20 Aug 2014
Lebens- und Sozialberatung für Frauen

Mehrfachdiskriminierung, Gewaltprävention, gesundheitliche Aspekte

Seit September 2013 wir im Romano Cento auch Frauenberatung für Romnja und Sintize angeboten. Die Themen der Beratung reichen von Familie, Partnerschaft und Sexualität, psychischer und körperlicher Gesundheit, sozialen und ökonomischen Krisen bis hin zur Gewaltprävention. 

Die Beratung wird von Danijela Feichtinger durchgeführt (0699 18200555 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. )

Terminvereinbarung bei Jelena Jovanovic, Mo - Fr 09:00 bis 15:00, 01 7496336 15, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
Roma-SchulmediatorInnen an Wiener Schulen

 

Seit September 2000 beschäftigt Romano Centro Roma-SchulassistentInnen (ab dem Schuljahr 2012/2013 Roma-SchulmediatorInnen) in ausgewählten Wiener Schulen, die von vielen Roma-Kindern besucht werden. Das Projekt wurde zu Beginn vom BMUKK sowie dem Wiener Integrationsfonds (ist später in die MA 17 umgewandelt worden) finanziert, seit einigen Jahren fördert die Stadt Wien das Projekt nicht mehr und die Kosten wurden bis zum Schuljahr 2011/2012 allein aus der Förderung des BMUKK gedeckt.

Durch eine Förderung des BMI (Nationale Integrationsförderung) konnte das Projekt im Schuljahr 2012/2013 stark ausgeweitet werden.

Die Roma-SchulmediatorInnen vermitteln zwischen LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Sie motivieren und begleiten die Kinder im Unterricht, helfen den LehrerInnen bei Verständnisschwierigkeiten und bemühen sich, den Eltern den Zugang zur Schule zu erleichtern. Auf Grund ihrer muttersprachlichen Kenntnisse haben die SchulmediatorInnen für die Kinder eine identifikationsstiftende Funktion und stehen den Eltern als Vertrauenspersonen - mit Verständnis für den kulturellen und traditionellen Background - zur Verfügung.


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Lernhilfe und Elternarbeit
Lernhilfe
 
Romano Centro bietet seit 1995 Lernhilfe für Roma-Schulkinder in Wien an. Primäre Zielgruppe der Lernhilfe sind Roma-SchülerInnen, die Pflicht­schulen besuchen (Volks- und  Hauptschule, Sonder­pädagogische Zentren, AHS-Unterstufe, Kooperative Mittelschule). Die Lernhilfe findet individuell in den Wohnungen der Kinder statt,  so dass sehr genau auf deren Lernbedürfnisse eingegangen werden kann.
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Romane Thana - Orte und Plätze der Roma/Romnia und Sinti/Sintizze

 

Ein Dokumentations-Projekt zur Geschichte und Kultur der Roma in Österreich, durchgeführt von Romano Centro gemeinsam mit der Initiative Minderheiten und der Akademie Graz unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission .
Roma/Romnja, wie sie traditioneller Weise seit Jahrhunderten wahrgenommen wurden, sind weitgehend aus den Bildern der österreichischen Städte und Landstriche verschwunden, sie „leben im Verborgenen“ und erscheinen höchstens im medialen Diskurs um BettlerInnen. 
„Romane Thana“ möchte dazu beitragen, Orte und Plätze, an denen Roma/Romnja und Sinti/Sintizze gelebt haben, zu dokumentieren und damit die Vielfalt der Roma-Kulturen und die stete Auseinandersetzung mit der österreichischen Mehrheitsgesellschaft aufzuzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Power Źuvlja“

Ein Projekt für Mädchen und Mütter zur Steigerung des Bildungsbewusstseins
Projektleitung: Mag.a Žaklina Radosavljević

Seit Februar 2012 wird das Pilotprojekt „Power Źuvlja“, das im Rahmen des Workshops „Roma an die Universität!“ entstand, durchgeführt. Das Projekt hat zwei Zielgruppen: einerseits Roma-Mädchen, andererseits deren Mütter und Großmütter, die sich in einer in der Nähe ihres Wohnortes befindlichen Räumlichkeit, des „Wr. Hilfswerk“ im Verein Vida Pavlovic im  16. Bezirk treffen. Ziel des Projektes ist es, das Bildungsbewusstsein bei den Müttern (und Großmüttern) zu steigern und sie über wichtige gesellschaftspolitische Themen, wie Bildung, Sozialrecht, Gesundheit,  Gender, Ernährung, Erziehung etc. zu informieren.  Im Nebenraum befindet sich eine Kinderbetreuung, sodass die Frauen ungestört reflexive Gespräche führen können. Bei den Treffen der Mädchen geht es vorrangig darum, spielerisch Geschlechterrollen zu hinterfragen und dadurch neue Bildungs- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Bei so manchem Mädchen hat sich der Wunschberuf aufgrund dieser Workshops bereits verschoben. Die Arbeit mit den Müttern dient dazu, ihnen zu vermitteln, was ihre Kinder zur Erreichung dieser Ziele brauchen und wie sie sie dabei unterstützen können.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Initiative Minderheiten durchgeführt.