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Roma-SchulmediatorInnen an Wiener Schulen |
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Seit September 2000 beschäftigt Romano Centro Roma-SchulassistentInnen (ab dem Schuljahr 2012/2013 Roma-SchulmediatorInnen) in ausgewählten Wiener Schulen, die von vielen Roma-Kindern besucht werden. Das Projekt wurde zu Beginn vom BMUKK sowie dem Wiener Integrationsfonds (ist später in die MA 17 umgewandelt worden) finanziert, seit einigen Jahren fördert die Stadt Wien das Projekt nicht mehr und die Kosten wurden bis zum Schuljahr 2011/2012 allein aus der Förderung des BMUKK gedeckt. Durch eine Förderung des BMI (Nationale Integrationsförderung) konnte das Projekt im Schuljahr 2012/2013 stark ausgeweitet werden. Die Roma-SchulmediatorInnen vermitteln zwischen LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Sie motivieren und begleiten die Kinder im Unterricht, helfen den LehrerInnen bei Verständnisschwierigkeiten und bemühen sich, den Eltern den Zugang zur Schule zu erleichtern. Auf Grund ihrer muttersprachlichen Kenntnisse haben die SchulmediatorInnen für die Kinder eine identifikationsstiftende Funktion und stehen den Eltern als Vertrauenspersonen - mit Verständnis für den kulturellen und traditionellen Background - zur Verfügung.
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Lernhilfe und Elternarbeit |
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Romano Centro bietet seit 1995 Lernhilfe für Roma-Schulkinder in Wien an. Primäre Zielgruppe der Lernhilfe sind Roma-SchülerInnen, die Pflichtschulen besuchen (Volks- und Hauptschule, Sonderpädagogische Zentren, AHS-Unterstufe, Kooperative Mittelschule). Die Lernhilfe findet individuell in den Wohnungen der Kinder statt, so dass sehr genau auf deren Lernbedürfnisse eingegangen werden kann.
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Romane Thana - Orte und Plätze der Roma/Romnia und Sinti/Sintizze |
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Ein Dokumentations-Projekt zur Geschichte und Kultur der Roma in Österreich, durchgeführt von Romano Centro gemeinsam mit der Initiative Minderheiten und der Akademie Graz unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission . Roma/Romnja, wie sie traditioneller Weise seit Jahrhunderten wahrgenommen wurden, sind weitgehend aus den Bildern der österreichischen Städte und Landstriche verschwunden, sie „leben im Verborgenen“ und erscheinen höchstens im medialen Diskurs um BettlerInnen. „Romane Thana“ möchte dazu beitragen, Orte und Plätze, an denen Roma/Romnja und Sinti/Sintizze gelebt haben, zu dokumentieren und damit die Vielfalt der Roma-Kulturen und die stete Auseinandersetzung mit der österreichischen Mehrheitsgesellschaft aufzuzeigen. 
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Ein Projekt für Mädchen und Mütter zur Steigerung des Bildungsbewusstseins Projektleitung: Mag.a Žaklina Radosavljević Seit Februar 2012 wird das Pilotprojekt „Power Žuvlja“, das im Rahmen des Workshops „Roma an die Universität!“ entstand, durchgeführt. Das Projekt hat zwei Zielgruppen: einerseits Roma-Mädchen der Volksschule Gaullachergasse, andererseits deren Mütter und Großmütter, die sich in einer in der Nähe ihres Wohnortes befindlichen Räumlichkeit, der „Kunstprojektwerkstatt Töchter der Kunst“ im 16. Bezirk treffen. Ziel des Projektes ist es, das Bildungsbewusstsein bei den Müttern (und Großmüttern) zu steigern und sie über wichtige Themen zu informieren. Bei den Treffen der Mädchen geht es vorrangig darum, spielerisch Geschlechterrollen zu hinterfragen und dadurch neue Bildungs- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Bei so manchem Mädchen hat sich der Wunschberuf aufgrund dieser Workshops bereits von Verkäuferin oder Friseurin schon Richtung Ärztin, Polizistin oder Journalistin verschoben. Die Arbeit mit den Müttern dient dazu, ihnen zu vermitteln, was ihre Kinder zur Erreichung dieser Ziele brauchen und wie sie sie dabei unterstützen können. Das Projekt wird in Kooperation mit der Initiative Minderheiten durchgeführt.
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