Sunday, 14 Feb 2016
News
ROMANO ZURALIPE
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ROMANO ZURALIPE – Programm zur Stärkung von Roma und Romnja am Arbeitsmarkt

Das Programm besteht aus den folgenden Maßnahmen:


1.    Berufs- und Bildungsberatung und Beratung zur Beseitigung von Arbeitsmarkthindernissen:

Individuelle und ganzheitliche Beratung von armen bzw. armutsgefährdeten Personen (darunter Working Poor) zur (besseren) Integration in den Arbeitsmarkt und zur Beseitigung von Arbeitsmarkthindernissen.
Die Erfahrung aus den bisherigen Beratungsangeboten (Frauenberatung, Sozialberatung, Beratung von Diskriminierungsopfern) hat gezeigt, dass häufig multiple Problemlagen auftreten, die eine intensive Betreuung (case management) benötigen, um Arbeitsmarkthindernisse (niedriges formales Bildungsniveau, mangelnde Berufserfahrung, sehr geringe erzielbare Einkommen, gesundheitliche Probleme, Betreuungspflichten u.a.) beseitigen zu können. Diese umfassende Beratung bildet die Basis für die spezifische Berufs- und (Weiter-)Bildungsberatung.



2.    Berufsorientierung und Erhöhung der Chancen am Arbeitsmarkt für benachteiligte Jugendliche durch Roma-Schulmediatorinnen unter Einbeziehung der Familien:

Die Roma-Schulmediatorinnen arbeiten in drei Wiener Pflichtschulen mit Roma-.Jugendlichen und haben engen Kontakt zu den Eltern und den Familien. Sie beziehen die Eltern in die Unterstützung der Jugendlichen ein und informieren sie über die Notwendigkeit der Berufsorientierung und –ausbildung, unterstützen und ermutigen sie. Sie begleiten und motivieren die Jugendlichen, bestehende Angebote anzunehmen und dadurch ihre Chancen zu verbessern.

3.    Empowerment für Jugendliche:

Ausbildung von Roma-Jugendlichen bzw. Erwachsenen zu JugendleiterInnen (MultiplikatorInnen) mit zusätzlicher Praxisanleitung (Entwicklung und Durchführung eines Projekts mit Roma-Jugendlichen) Die Stärkung der positiven Selbstidentifikation ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Arbeitsmarkt (und dem gesellschaftlichen Leben überhaupt). Diese Stärkung soll durch vermehrte Jugendarbeit erreicht werden. Außerdem sollen vier Personen aus der Roma-Community zu JugendleiterInnen ausgebildet werden und als „role models“ Jugendaktivitäten planen und durchführen.


4.    Train-the-Trainer:

Weiterbildung von jungen Roma und Romnja im Bereich Training (Antiziganismus, Geschichte und Kultur) und Informationsvermittlung zu unterschiedlichen Themen als MultiplikatorInnen/Schlüsselkräfte
Roma und Romnja erhalten Weiterbildung in Form von Wochenendworkshops und zusätzliches Coaching. Ziel ist die Qualifizierung für Trainings für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie zur Entwicklung und Durchführung von Informations-veranstaltungen zu Themen wie Bildung und Beruf (Elternworkshops, Berufsinformation).

Finanziert aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds

   

 
Ein Fest für Ilija Jovanović
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Initiative zur Benennung des Parks am Wildgansplatz in Ilija Jovanović-Park
Eine Veranstaltung im Rahmen der Roma Pride 2015

Am Sonntag, 4. Oktober 2015, 14 Uhr, Wildgansplatz / Hofmannsthalgasse 2 (vor dem Romano Centro), 1030 Wien

Programm

Zweisprachige Lesung aus dem Werk Ilija Jovanović (Cecilé Cordon und Simonida Selimović)

Aufführung des Wiegenlieds / Kunaći đili von Ilija Jovanović, vertont von Ferry Janoska (Barbora Botosova/1. Violine, Simona Vajdulakova/2. Violine, Tatjana Bobekova/Viola, Jan Vajcovec/Cello, Tomi Gaspierik/Bass, Agata Siemaszko/Gesang und Ferry Janoska/Bandoneon)

Ruzsa Nikolić-Lakatos (Gesang), Mischa Nikolić (Gitarre) und Willi Horvath (Schlagzeug)

Tanzvorführung der Jugendgruppe des Romano Centro, Romano Ilo

Danijel (Akkordeon) und Darko Piler (Violine)

Filmvorführung: Vom Wegrand in den Fluß, filmisches Porträt des Dichters Ilija Jovanović, 2007 erstellt von Florian Gehrer, Rosina Hecher, Barbara Koch, Sarah Prucha, Florian Sabary und Julia Siat)

Büchertisch mit den Werken Ilija Jovanović

 
Kirchstetten - Brief an den Bürgermeister
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Die Künstlerin Marika Schmiedt wollte in Kirchstetten (NÖ) mit einer temporären Kunstinstallation auf das Schicksal der von dort deportierten und ermordeten Roma und Sinti hinwiesen. Der Bürgermeister Paul Horsak verweigerte ihr jedoch die Genehmigung. Mehr dazu finden Sie hier

Romano Centro verfasste einen Protestbrief an den Bürgermeister.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

aus den Medien haben wir erfahren, dass Sie der Künstlerin Marika Schmiedt die Verwirklichung einer temporären Installation in Ihrer Gemeinde zur Erinnerung an die aus Kirchstetten in Konzentrationslager verschleppten und ermordeten Roma und Sinti verwehrt haben. Ihren diesbezüglichen Brief konnten wir auf der Website von Marika Schmiedt lesen.
Wir sind entsetzt über die Begründung Ihrer Absage.
Wie Sie richtig anführen, geht es darum, zu verhindern, dass Verbrechen, wie sie während der Nazi-Herrschaft an Roma und Sinti und anderen als fremd oder minderwertig bezeichneten Menschen begangen wurden, sich nie mehr wiederholen. Darum ist es wichtig, die Vergangenheit eben nicht ruhen zu lassen, wie Sie es im Namen Ihrer GemeindebürgerInnen glauben, verlangen zu müssen. Es besteht ein evidenter Zusammenhang zwischen der jahrzehntelangen Verdrängung und Verleugnung des rassistischen Genozids an den Roma und Sinti und aktuellem Antiziganismus. Auch 70 Jahre danach wissen viele Menschen in Österreich – und vermutlich auch in Kirchstetten – nichts oder sehr wenig über das, was den Angehörigen dieser Volksgruppe im Nationalsozialismus angetan wurde. Wir erleben ein wachsendes Interesse an der Geschichte der Roma, vor allem bei den jüngeren Generationen und können von daher Ihre Aussage, dass „die heutigen Generationen“ der Ansicht seien, die Vergangenheit solle ruhen, in keinster Weise nachvollziehen. Gerade junge Menschen melden sich häufig bei uns und suchen Wege, sich mit dem Völkermord aber auch mit heutigem Antiziganismus auseinanderzusetzen.
Für die Überlebenden und deren Nachkommen ist es nicht möglich, einen „Schlussstrich“ zu ziehen.

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Gedenkfeier am Ceija-Stojka-Platz - Impressionen
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Bei der Gedenkfeier am Ceija-Stojka-Platz gedachten an die 100 Menschen den Roma und Sinti, die in der NS-Zeit ermordet wurden.

Impressionen von der Gedenkfeier finden Sie hier. Wir bedanken uns bei Ronny Böhme für die schönen Fotos.

 
Ausstellung: Sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz
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Die Ausstellung "Sogar der Tod hat Angst vor Auschwitz – Ceija Stojka" wird am 23. September 2015, 19.00 Uhr in der
Art 3 Galerie, Wien 3, Landstraßer Hauptstraße 96, eröffnet.

Begrüßung: Gemeinderat Ernst Woller, Vorsitzender des
Gemeinderatsausschusses für Kultur und Wissenschaft

Eröffnung: Christa Stippinger, Verlagsleiterin von edition exil

Roma-Ensemble AMENZA KETANE
(Musik mit Hojda Stojka & Friends)

Öffnungszeiten: Mo, Mi 9 bis 17 Uhr I Di, Do 9 bis 19 Uhr
Die Ausstellung läuft bis 12. November 2015.

www.kulturimdritten.at
www.kleinegalerie.at
 
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