Friday, 12 Feb 2016

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Antiziganismus in Österreich

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Antigypsyism in Austria 2015 


Ältere Versionen:
Antiziganismus in Österreich 2013
Antigypsyism in Austria 2013

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Jahresbericht 2015
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Ein Jahr auf 30 Seiten - der Jahresbericht 2015 ist online. Mit Informationen zu allen Projekten und Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Download hier

 
Workshops für Schulklassen
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wie könnte ich auschwitz je vergessen!
15 zeitzeugInnenworkshops für schulklassen ab der 8. schulstufe frühjahr 2016
in erinnerung an die große romakünstlerin und auschwitz-überlebende CEIJA STOJKA
zur aufarbeitung des holocaust  mit NUNA UND HOJDA STOJKA, dem
romamusik-ensemble AMENZA KETANE und ANDREAS HOLLESCHEK
dazu ausstellung ceija stojka: ein romaleben in bildern

termine
mi. 2.3., mi. 9.3., fr. 11.3., mi. 16.3., fr. 1.4., fr. 8.4., fr. 15.4., mi. 20.4., fr. 29.4., mi. 11.5., mo. 23.5., mo. 30.5., mi. 1.6., mo. 6.6.,  mi. 15. juni 2016
beginn: 10 bis 13 uhr im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

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Diskriminierung von Roma in Vorarlberg: Stellungnahme von Romano Centro
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Vorarlberger Stadt- und LandespolitikerInnen haben die Kritik des Romano Centro am Umgang mit BettlerInnen und vor allem an der diskriminierenden Sprache zurückgewiesen.

Der Verein Romano Centro bekräftigt seine Kritik und nimmt dazu in einem ausführlichen Dokument Stellung. Die Stellungnahme finden Sie hier

 
Ein Fest für Ilija Jovanović
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Initiative zur Benennung des Parks am Wildgansplatz in Ilija Jovanović-Park
Eine Veranstaltung im Rahmen der Roma Pride 2015

Am Sonntag, 4. Oktober 2015, 14 Uhr, Wildgansplatz / Hofmannsthalgasse 2 (vor dem Romano Centro), 1030 Wien

Programm

Zweisprachige Lesung aus dem Werk Ilija Jovanović (Cecilé Cordon und Simonida Selimović)

Aufführung des Wiegenlieds / Kunaći đili von Ilija Jovanović, vertont von Ferry Janoska (Barbora Botosova/1. Violine, Simona Vajdulakova/2. Violine, Tatjana Bobekova/Viola, Jan Vajcovec/Cello, Tomi Gaspierik/Bass, Agata Siemaszko/Gesang und Ferry Janoska/Bandoneon)

Ruzsa Nikolić-Lakatos (Gesang), Mischa Nikolić (Gitarre) und Willi Horvath (Schlagzeug)

Tanzvorführung der Jugendgruppe des Romano Centro, Romano Ilo

Danijel (Akkordeon) und Darko Piler (Violine)

Filmvorführung: Vom Wegrand in den Fluß, filmisches Porträt des Dichters Ilija Jovanović, 2007 erstellt von Florian Gehrer, Rosina Hecher, Barbara Koch, Sarah Prucha, Florian Sabary und Julia Siat)

Büchertisch mit den Werken Ilija Jovanović

 
Kirchstetten - Brief an den Bürgermeister
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Die Künstlerin Marika Schmiedt wollte in Kirchstetten (NÖ) mit einer temporären Kunstinstallation auf das Schicksal der von dort deportierten und ermordeten Roma und Sinti hinwiesen. Der Bürgermeister Paul Horsak verweigerte ihr jedoch die Genehmigung. Mehr dazu finden Sie hier

Romano Centro verfasste einen Protestbrief an den Bürgermeister.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

aus den Medien haben wir erfahren, dass Sie der Künstlerin Marika Schmiedt die Verwirklichung einer temporären Installation in Ihrer Gemeinde zur Erinnerung an die aus Kirchstetten in Konzentrationslager verschleppten und ermordeten Roma und Sinti verwehrt haben. Ihren diesbezüglichen Brief konnten wir auf der Website von Marika Schmiedt lesen.
Wir sind entsetzt über die Begründung Ihrer Absage.
Wie Sie richtig anführen, geht es darum, zu verhindern, dass Verbrechen, wie sie während der Nazi-Herrschaft an Roma und Sinti und anderen als fremd oder minderwertig bezeichneten Menschen begangen wurden, sich nie mehr wiederholen. Darum ist es wichtig, die Vergangenheit eben nicht ruhen zu lassen, wie Sie es im Namen Ihrer GemeindebürgerInnen glauben, verlangen zu müssen. Es besteht ein evidenter Zusammenhang zwischen der jahrzehntelangen Verdrängung und Verleugnung des rassistischen Genozids an den Roma und Sinti und aktuellem Antiziganismus. Auch 70 Jahre danach wissen viele Menschen in Österreich – und vermutlich auch in Kirchstetten – nichts oder sehr wenig über das, was den Angehörigen dieser Volksgruppe im Nationalsozialismus angetan wurde. Wir erleben ein wachsendes Interesse an der Geschichte der Roma, vor allem bei den jüngeren Generationen und können von daher Ihre Aussage, dass „die heutigen Generationen“ der Ansicht seien, die Vergangenheit solle ruhen, in keinster Weise nachvollziehen. Gerade junge Menschen melden sich häufig bei uns und suchen Wege, sich mit dem Völkermord aber auch mit heutigem Antiziganismus auseinanderzusetzen.
Für die Überlebenden und deren Nachkommen ist es nicht möglich, einen „Schlussstrich“ zu ziehen.

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