Mittwoch, 01 Jul 2015

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Antiziganismus in Österreich


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Lašo drom, Schalom! Eine Liebesgeschichte

"Romano Centro" - Redaktionsmitglied Samuel Mago verfasste für das NU-Magazin einen Artikel über die Beziehung von Juden und Roma. Lesenswert! 

Zum Artikel

 
Lernhilfe-Anmeldung für 2015/2016

Die Anmeldung für die Lernhilfe im Schuljahr 2015/2016 findet im Sommer statt. Voraussetzung für die Betreuung eines Kindes ist ein Anmeldegespräch im Romano Centro, bei dem ein Elternteil und das zu betreuende Kind anwesend sein müssen. Bitte vereinbaren Sie unter 01 7496336 15 einen Termin und bringen Sie die Zeugnisse des Schuljahres 2014/2015 mit!

Die Anmeldung ist bis zum 15.09. möglich, die Lernhilfe beginnt am 20.09.

 
Romane Thana - Orte der Roma und Sinti


Romano Centro und die Initiative Minderheiten realisieren in Kooperation mit dem Wien Museum und dem Landesmuseum Burgenland die Ausstellung „Romane Thana - Orte der Roma und Sinti“. Die Ausstellung gibt ausgehend von aktuellen Fragestellungen Einblicke in die Lebenssituationen von Roma und Sinti in Österreich und erzählt deren Geschichte und Geschichten entlang räumlicher Orientierung. Im Mittelpunkt stehen die Beiträge von zwölf Autoren und Autorinnen aus der Community zu von ihnen gewählten Orten.

Usnija Buligovic: Wien ist eine Traumstadt für Roma vom Balkan. Wien ist DER Romano Than!

Barka Emini: CKOПJЕ - OБEРБУХСИТЕН - ПАСАУ - ВИЕНА/SKOPJE – OBERBUCHSITTEN – PASSAU - WIEN

Robert Gabris: Das Blaue Herz

Lilly Habelsberger: Der Rock meiner Mutter

Gilda-Nancy Horvath: #Webrom2014 - Roma Digital Identities. Das Internet als Romano Than

Manuela Horvath: 4. Februar 1995 – der Bombenanschlag gegen die Volksgruppe der Roma

Stefan Horvath: Atsinganos. Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen

Willi Sylvester Horvath: Der Romano Than Floridsdorf

Zaklina Radosavljevic und Rabie Peric: Schlüsselposition - HausbesorgerInnen

Zaklina Radosavljevic und Rabie Peric: „Hallo, wo samma denn da?“ - Reinigungskräfte in Wiener Krankenhäusern.

Manuel und Tamara Weinrich: Gawa Diwes. Ein Lied geht um die Welt

Wien-Floridsdorf, Mitte der 1950er-Jahre

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Putren le jakha! – Open your eyes!


Romano Centro veranstaltete vom 10. – 16. November 2014 die erste Internationale Jugendkonferenz zum Thema Antiziganismus in Österreich.

Die Konferenz hatte das Ziel, jungen AktivistInnen die Möglichkeit zu geben, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und öffentlich auf ihre Anliegen Aufmerksam zu machen. In zahlreichen Workshops, Vorlesungen und Inputs erfuhren die 70 TeilnehmerInnen aus 12 Ländern wichtige Methoden zur Bekämpfung von Antiziganismus. Sie organisierten einen Flashmob und eine darauf folgende Pressekonferenz und stellten unter Beweis, dass Roma/Romnja zu mehr fähig sind, als nur singen, tanzen und betteln: Sie ergriffen die Initiative und machten darauf aufmerksam, dass Antiziganismus in ganz Europa zunimmt und gestoppt werden muss. Die Aktionen der Konferenz erhielten ein immenses Medienecho – von Presse über Funk bis Fernsehen waren die TeilnehmerInnen österreichweit zu sehen.

Am Freitag luden die AktivistInnen schließlich zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Brunnenpassage ein, wo sie mehr als 200 Gäste mit Reden, Videos, musikalischen Darbietungen und Aktivismus beeindruckten. Am letzten Tag nahmen die Jugendlichen an der jährlichen Gedenkveranstaltung in Lackenbach teil und organisierten darauf folgend eine eigene Gedenkfeier am jüdischen Friedhof.

Die AktivistInnen gingen voller Energie und Elan nach Hause und nahmen die Botschaft der Konferenz mit: PUTREN LE JAKHA! – OPEN YOUR EYES!

 

Die Veranstaltung wurde durch folgende Unterstützer ermöglicht:

 
Bundesjugendtreffen 2014

In Berlin fand von 2.-5. Oktober das jährliche Bundesjugendtreffen Deutscher Sinti und Roma statt. Auf Einladung des Vereins Amaro Drom ev. entsandte Romano Centro 10 junge Roma und Romnja nach Deutschland, um an dem Treffen teilzunehmen. Knapp 100 Jugendliche reisten nach Berlin an, um sich zu vernetzen, gemeinsam zu lernen und sich künstlerisch zu betätigen. 6 Workshops zu politischer Bildung, Fragen kultureller Identität und Empowerment von Frauen ermutigten die Jugendlichen dazu, sich aktiv an der gesellschaftlichen Entwicklung zu beteiligen. Heuer wurden die Workshops zum ersten Mal von je einem Experten und einem Nachwuchs-Experten geleitet. So unterstützte Samuel Mago - Mitarbeiter des Romano Centro - den Workshop 'Antiziganismus in den Medien' beim Bundesjugendtreffen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Dikhen Amen! - Seht uns!". Mit diesem Slogan zeigten sich die TeilnehmerInnen als positive Vorbilder und traten gemeinsam gegen den zunehmenden Antiziganismus in Europa ein. 

 
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