Freitag, 29 Aug 2014

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Keine aktuellen Veranstaltungen.

Antiziganismus in Österreich


including an executive summary in English
jekhe rezimeosa pe řomani śib

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Dikh he na bister! – Krakau/Auschwitz-Birkenau
Am 2. August 1944 wurde das „Zigeunerlager“ in Auschwitz-Birkenau aufgelöst und die verbleibenden 2.897 Roma und Sinti, vor allem Frauen, Kinder und Ältere, in die Gaskammern des Konzentrationslagers in den Tod geschickt.
70 Jahre später, versammelten sich 1000 junge Menschen aus 25 Ländern, um diesen Opfern zu gedenken. Unter dem Motto „Dikh he na bister!“ (Schau und vergiss nicht!“) organisierte das Roma-Jugendnetzwerk ternYpe eine 5-tägige Gedenkveranstaltung in Krakau und Auschwitz, und rief dazu auf, den Genozid im Gedächtnis zu behalten und sich gegen Antiziganismus in der Gegenwart zu wehren.
Romano Centro war mit einer Gruppe von 40 jungen Menschen dabei.Die Jugendlichen erfuhren in über 70 Workshops über verschiedene Blickwinkel und Aspekte des Roma-Genozids und zur aktuellen Lage in verschiedenen Ländern.  
Acht Zeitzeugen nahmen an dem Treffen teil und erzählten den Jugendlichen ihre Geschichten, die für die neuen Generationen von unschätzbarem Wert sind. Sie teilten ihre persönlichen Erlebnisse und berichteten über die Gräueltaten der Nationalsozialisten, die sie am eigenen Leib zu spüren bekamen. Die Menschen, die ihnen zuhörten, tragen ihre Geschichte nun weiter.
Um die Opfer in Ehren zu halten, und ihnen zu gedenken,  schlossen sich mehr als 1000 Menschen zusammen und versammelten sich gemeinsam mit hochrangigen PolitikerInnen an der Stelle des ehemaligen Zigeuner-Familien-Lagers.
Durch die unendlich scheinende Weite des Lagers Auschwitz-Birkenau klang die Hymne der Roma – Gelem, gelem – und erinnerte daran, dass Roma aus aller Welt gemeinsam mit Nicht-Roma den während des Zweiten Weltkriegs ermordeten Roma und Sinti gedenken und gegen Antiziganismus kämpfen.
 
Anmeldung Lernhilfe 2014/2015
Die Anmeldung für die Lernhilfe im kommenden Schuljahr ist ab sofort möglich. Bitte vereinbaren Sie einen Termin für das Anmeldegespräch (01 7496336 15) und bringen Sie Ihre Kinder und deren aktuelle Zeugnisse mit.
 
Have a look into my life! - Ausstellung

Have a look into my life!
ist die Einladung, sich selbst ein Bild zu machen: Wie fühlt es sich an,
 Rom oder Romni in Europa zu sein?

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit von international renommierten und jungen aufstrebenden Roma- KünstlerInnen. Sie erzählt individuelle Geschichten
und Erfahrungen, und sie zeigt die Vielfalt der Sprache ebenso wie die Vitalität der zeitgenössischen Kunst der Roma. Im Zentrum steht die Forderung nach einem Leben ohne Diskriminierung – das zentrale Thema in der zeitgenössischen Kunst der Roma.

Teilnehmende Künstlerinnen

Robert Gabris (AT/SK), Gabi Jiménez (FR),
Damian Le Bas (GB), Delaine Le Bas (GB),
Mihails Kokarevics (LV/GB), Kiba Lumberg (FI),
Lidija Mirković (RS/DE), Denis Mustafa (KO),
Sami Mustafa (KO/FR), Nihad Nino Pušija (DE/BA), Roma Kale Panthera (Věra Duždová & Tamara Moyzes, CZ), Marina Rosselle (FR), George M. Vasilescu (RO).

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„ich habe angst, auschwitz könnte nur schlafen“

in erinnerung an die große romakünstlerin und auschwitz-überlebende ceija stojka

zeitzeugInnenworkshops für schulklassen ab der 8. schulstufe zur aufarbeitung des holocaust mit nuna und hojda stojka und dem romamusik-ensemble AMENZA KETANE
ausstellung ceija stojka: ein romaleben in bildern

frühjahrstermine 2014: mo. 19.5., mi. 21.5., mo. 26.5., mo. 2.6., fr. 6.6., mo. 16.6.
ROMAFEST für schulklassen:
do. 12. juni 2014 von 10 h 30 bis 13 h 30

herbsttermine 2014: mi. 1.10., mo. 6.10., mo. 13.10., mo. 20.10., mo. 27.10., mo. 10.11., mo. 17.11., mo. 1.12. 2014
beginn: 10 uhr 30 bis 13 uhr 30
im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

workshopprogramm: einleitender kurzfilm (13 min) ceija stojka (1933-2013): ein romaleben; danach kurzeinführung in die geschichte, verfolgungsgeschichte und gegenwart der roma durch die moderatorin. anschließend: lesung aus der lebensgeschichte ceija stojkas: vom leben der fahrenden roma, das sie als kind noch kennen lernte und von ihrem überleben in den konzentrations- und vernichtungslagern der nazis: auschwitz, ravensbrück und bergen-belsen. anschließend: diskussion und gespräch: die schülerInnen haben gelegenheit, fragen an ceija stojkas familie zu stellen.

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roma und sinti gestern und heute: verfolgt, verfemt, vernichtet!“


workshops für schulklassen ab der 8. schulstufe

mi. 28.5., mi. 4.6., mi. 11.6. 2014
immer von 10 uhr 30 bis 13 uhr 30
im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

programm:

geschichtliche einführung in das thema: danach als einstieg: eine (etwa 25-minütige) performance des roma.klang.theater.exil. koloman polak, professioneller musiker mit kompositionsstudium an hochschulen in der slowakei und österreich komponiert für das kleine ensemble des roma.klang.theater.exil ein stück zeitgenössischer musik unter verwendung (und verfremdung) traditioneller romamusik, das sich mit verfolgungsgeschichte und gegenwart der roma und sinti befasst. dazu läuft im hintergrund ein doku-video.
anschließend: diskussion mit erlebnisberichten. die schülerInnen haben gelegenheit zu einem gespräch mit den romakünstlerInnen und gewinnen einblick in deren biografien und diskriminierungs- und verfolgungsgeschichten.

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