Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen
Unsere Mitarbeiter*innen organisieren Informations-, Bildungs- und Kulturveranstaltungen oder nehmen als Referent*innen daran teil. Mit Anfragen können Sie sich an uns wenden.

Gergely Kunt: Images Of Others. A Comparative Analysis of Anti-Romani and Anti-Semitic Narratives in Private and Public Discourse in Hungary from World War I to World War II

Mittwoch, 22. März 2023, 16:00 - 18:00 Uhr

Romano Centro

Wir laden Sie herzlich zur Veranstaltung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust Studien im Romano Centro ein. Die Präsentation mit anschließender Diskussion findet auf Englisch statt.
 
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Ausprägung der judenfeindlichen sowie romafeindlichen Stimmung zwischen den beiden Weltkriegen durch eine Analyse von Tagebucheinträgen und Zeitungen. Außerdem wird erforscht, inwiefern gesellschaftliche Bilder und negative Einstellungen gegenüber Angehörigen des Judentums und Rom*nja sich bis heute gewandelt haben.
 
 
Um Anmeldung bis zum 21. März an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten. 
 
Wir freuen uns über Ihr Kommen!

30.-jährige Jubiläumsfeier Romano Centro

20.05.2022

Wien

Am Freitag, den 20. Mai 2022 haben wir bei strahlendem Sonnenschein im Romano Centro und im Ilija Jovanovic Park unser 30.-jähriges Jubiläum nachgefeiert. Romano Centro wurde 1991 als einer der ersten Roma-Vereine Österreichs gegründet. 

Forschungsprojekt SENSIRO

Österreich hat sich zur Umsetzung der europäischen Strategie zur sozialen Inklusion der Roma und Romnja verpflichtet. SENSIRO ist ein Projekt, das die daraus entstandene nationale Strategie, die 2011 verabschiedet wurde, und deren Fortsetzung vor kurzem beschlossen wurde, unabhängig evaluiert.
Ziel der Studie ist es, herauszufinden, welche Folgen die Maßnahmen, die im Rahmen der nationalen Strategie zur Stärkung und Ermächtigung der Roma und Romnja in Österreich gesetzt wurden, hatten. Die Studie wird vom Institut für Soziologie der Universität Wien in Zusammenarbeit mit den Zielgruppen durchgeführt. Ihre Erfahrungen und Sichtweisen, die im Rahmen der Studie erhoben werden, bilden die Grundlage für eine Bewertung und Weiterentwicklung der Strategie.
Das Projekt bestand unter anderem aus einer umfassenden Befragung wesentlicher Akteur*innen (aus der Zivilgesellschaft) und Verantwortlicher und mit der Umsetzung der Strategie Betrauter. Außerdem wurde eine großflächige Fragebogenerhebung mit Angehörigen der Zielgruppen in ganz Österreich durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie wurden im Oktober 2022 präsentiert. 
Den ausführlichen Forschungsbericht und weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Projektwebsite.
Projektleitung: Ao.Univ.Prof. Dr. Christoph Reinprecht
Projektmitarbeit: Tina Nardai, Nora Walch
Projektarbeitsgruppe: Usnija Buligović, Danijela Cicvaric, Barka Emini, Emmerich Gärtner- Horvath, Manuela Horvath, Martin Horvath, Žaklina Radosavljević und Andreas Sarközi
Institut für Soziologie – Universität Wien, Rooseveltplatz 2A, 1090 Wien

Romane Thana - Orte der Roma und Sinti

25. Mai bis 8. Oktober

Vorarlberg Museum in Bregenz

Orte von Roma und Sinti gibt es viele in Österreich: in Wien, im Burgenland, aber auch in Vorarlberg. Im Zentrum der Ausstellung stehen dokumentarische und künstlerische Erzählungen aus der österreichischen Roma-Community. Diese vielstimmigen Schilderungen von Lebensorten und Arbeitsplätzen bieten neue Sichtweisen und Gegenperspektiven zu klischeehaften Vorstellungen und tradiertenVorurteilen. Eingebettet in den historischen Rahmen einer langen und grausamen Verfolgungsgeschichte lädt die Ausstellung ein, Fragen von „Normalität“ zu diskutieren. Es werden auch Geschichten geglückten Lebens und gesellschaftlicher Anerkennung gezeigt.

Ausstellung "Millionaires of Time"

31.05. bis 24.09.2017

Volkskunde Museum Wien

„Wir können kommen, wann immer wir wollen“, sagt František, denn er sei „ein Millionär der Zeit“. Man hört oft, Roma seien aus der Zeit gefallen, sie wüssten nicht was Zeit bedeute oder aber sie hätten alle Zeit der Welt. Und František, einer der porträtierten Personen, weiß von diesem Klischeebild und spielt damit. Wer sind „die Roma“? Ein Volk? Eine Nation ohne Land – aber mit Flagge und Hymne? In der Slowakei leben rund 250.000 Roma. Die Ausstellung ist der Versuch, hinter eine Mauer aus Klischees zu blicken, an der lange und von vielen Seiten gearbeitet wurde. Sie zeigt Fotos von unterschiedlichen Menschen, die von Klischeeproduktionen betroffen sind. Die Bilder werden mit einem auditiven „Parcours“ verbunden und geben so die Möglichkeit, von einem Mikrokosmos aus einen Makrokosmos zu erschließen.